NanoDo

Die minimalistische To-do-App für alle, die weniger wollen

Eine minimalistische To-do-App ist eine, die bewusst weniger macht: eine kurze Liste statt endloser Projekte, ein paar Funktionen statt eines Systems, das man pflegen muss. Es geht nicht um eine hübschere Oberfläche, sondern darum, weniger verwalten zu müssen, damit die App dir nicht im Weg steht. NanoDo treibt das auf die Spitze: drei Dinge am Tag, auf deinem Sperrbildschirm und sonst kaum etwas.

Was eine To-do-App minimalistisch macht

Minimalistisch ist ein überstrapaziertes Wort, deshalb hilft es, genau zu sein. Eine minimalistische To-do-App ist nicht einfach eine mit einem aufgeräumten, weißen Bildschirm. Viele voll ausgestattete Apps sehen minimal aus und verlangen dir trotzdem viel ab. Was eine App wirklich minimalistisch macht, ist, dass sie bewusst weniger tut: weniger Funktionen, oft eine feste Obergrenze dafür, wie viel du hinzufügen kannst, und kein System aus Projekten, Labels und Ansichten, das man einrichten und pflegen muss. Die Zurückhaltung ist das Design, nicht nur die Optik.

Minimalistisch, einfach oder nur aufgeräumt?

Diese Wörter werden oft synonym verwendet, aber sie bedeuten unterschiedliche Dinge, und der Unterschied zählt, wenn du dich entscheidest.

  • Einfach heißt leicht zu lernen und zu bedienen. Eine einfache App kann trotzdem umfangreich sein, sie überfordert dich nur nicht gleich am ersten Tag.
  • Aufgeräumt heißt optisch nicht überladen. Eine aufgeräumte App kann viele Funktionen hinter einer ruhigen Oberfläche verbergen.
  • Minimalistisch heißt, dass sie gezielt weniger macht. Weniger Funktionen, ganz bewusst, auch auf Kosten der Leistungsfähigkeit.
  • Simpel oder schnörkellos bedeutet meist billig oder abgespeckt: mal minimalistisch, mal einfach nur eingeschränkt.

Warum weniger der Vorteil ist, keine Einschränkung

Eine lange Funktionsliste wirkt im Laden wie ein Mehrwert und im Alltag wie eine Last. Jede Option ist eine kleine Entscheidung, jede Ansicht muss synchron gehalten werden, und die App, die du einrichten musst, ist die App, die du irgendwann nicht mehr öffnest. Eine minimalistische App nimmt dir diesen Aufwand ab. Mit weniger Auswahl gibt es weniger zu bedenken, und mit einer festen Obergrenze zieht die App die Grenze, damit du es nicht tun musst. Was auf der Funktionsliste wie weniger aussieht, ist oft mehr von dem, was du eigentlich wolltest: Aufgaben, die tatsächlich erledigt werden.

Worauf du achten solltest und was du ignorieren kannst

Wenn du wirklich weniger willst und nicht bloß eine aufgeräumtere Version von mehr, dann unterscheiden ein paar Dinge eine echte minimalistische App von einer, die nur so aussieht:

  • Eine bewusste Grenze. Die konsequentesten minimalistischen Apps begrenzen, wie viel du für den Tag hinzufügen kannst, damit die Liste nicht unbemerkt wieder zu allem anwächst.
  • Wenige Einstellungen. Wenn der erste Bildschirm eine Wand aus Optionen ist, bleibt die Zurückhaltung oberflächlich.
  • Nichts, das Druck aufbaut. Keine roten Punkte, keine Serien, die du am Leben halten musst, keine Zähler für überfällige Aufgaben. Die Ruhe ist gewollt.
  • Eine Sache, gut gemacht. Eine minimalistische To-do-App sollte nicht auch noch dein Kalender, dein Gewohnheits-Tracker und deine Notiz-App sein.
  • Ignoriere die Zahl der Funktionen. Mehr Funktionen sind hier das Gegenteil von dem, wonach du suchst.

Wo NanoDo hineinpasst

NanoDo ist für das äußerste Ende des Minimalismus gebaut. Du suchst dir jeden Morgen drei Dinge aus, sie stehen auf deinem Sperrbildschirm, und du hakst sie mit einem Tippen ab. Es gibt keine Projekte, keine Labels, keine Ordner und keine Möglichkeit, vierzig Aufgaben anzuhäufen, denn genau das war das Problem, das NanoDo lösen sollte. Es läuft auf iOS 18 und ist kostenlos, mit einem optionalen Pro für einmalig €9,99, ohne Konto und ohne Abo.

Wenn du eine minimalistische App willst, die eigentlich ein kompakter Aufgabenmanager ist, passen Things 3 oder Apple Reminders vielleicht besser zu dir. Wenn du wirklich weniger willst, ist das hier genau dafür gebaut.

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